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Radisson SAS, Köln

Ein Hotel ist ein Ort an dem Menschen aus allen Ländern der Erde von unterschiedlichster Kultur, Profession und mit vielfältigen Interessen zusammen kommen. Dieser Ort ist gewissermaßen die Bühne des Weltenbürgers. Genau diesen Gedanken wollten wir in dem Entwurf des Radisson SAS in Köln manifestieren.

Die weitläufige Lobby wird von Tänzern, in Form einer abstrahierten Darstellung aus Pina Bauschs Inszenierung des „Frühlingsopfers“, die durch eine Lichtinstallation zum Leben erweckt werden, belebt. Ebenso der rostrote Vorhang, der die Bar von der Lobby trennt, erinnert an einen Bühnenvorhang.

Die Zimmer und Suiten wiederum bieten die Möglichkeit des Rückzugs. Sie werden von gegensätzlichen Materialien, wie von kühlen, satinierten Spiegeln und weichen, eleganten Stoffen sowie warmen Hölzern dominiert. Es entsteht ein sinnlicher Materialkontrast von kalt und warm, rau und glatt, der knirscht und Spannung erzeugt und sich wie ein roter Faden durch sämtliche Hotelbereiche zieht.